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Exkursion Haldenrundweg

20. Juli 2008, 9.00 Uhr


Unser Gründungsmitglied Jörn Wallacher, Umweltministerium, Abteilung Landwirtschaft und Forsten, einer der geistigen Väter des Haldenrundwegs, hat sich bereit erklärt, uns zu führen.
Die Exkursion geht über einen Teilabschnitt des Haldenrundwegs mit begleitenden Erklärungen zum Regionalpark Saarkohlewald.
Treffpunkt ist um 9.00 Uhr an der Endhaltestelle Rußhütte (Buswendeschleife)
Dorthin fährt die Omnibuslinie 128 (ab Schenkelberg 8.33, ab Landwehrplatz 8.40, ab Hauptbahnhof 8.47). Dieser frühe Termin ist notwendig, damit wir bei heißen Temperaturen (?) nicht zu sehr ins Schwitzen kommen und so gegen 13.00 Uhr zum Essen einkehren können.
Zunächst werden wir die Bergehalde Grülingstraße besteigen. Diese ist mit 14 literarischen Steinstufen ausgestattet mit einem Text von Elfriede Jelinek. Das Haldenplateau hat Prof. Hullmann von der Hochschule der Bildenden Künste gestaltet.
Nach dem Haldenabstieg wandern wir durch das Fischbachtal bis zur Halde Lydia.* Dieses Plateau ist wiederum von Prof. Hullmann gestaltet worden. (Himmelsspiegel)
Die beiden Halden liegen etwa 5 bis 6 Kilometer auseinander. Die Gesamtwanderung von der Endhaltestelle Rußhütte durch das Fischbachtal bis zur Einkehr im Restaurant Altes Casino am Fuße der Halde Lydia umfasst 9 bis 10 Kilometer. Drei Stunden werden wir etwa benötigen. Es empfiehlt sich gutes Schuhwerk für die Wanderung, Sonnen-/ Regenschutz, etwas zu trinken und wer es nicht bis zur Mittagspause aushält, auch etwas Verpflegung.
Nach dem Essen in dem alten Casino kann man eventuell mit dem Linienbus ab Fischbach zurück fahren. Zudem hat Walter Pitz sich bereit erklärt, 3 -4 Leute zurück zu fahren, die dann mit ihren Autos die restlichen Wanderer abholen können.

 *aus Tour de Kultur 2006: So stelle ich es mir auf dem Mond vor: kahl und karg. Nichts ist hier, nur Wüste, Geröll und Stille. ..Wer mitten auf dem Plateau der Bergehalde Lydia steht, ist mit sich und dem Himmel allein. Er ist dem Wetter schutzlos ausgeliefert. Die Sonne heizt das taube Gestein aus den Tiefen der Kohleschächte unbarmherzig auf. Der Regen greift mit seinen Tropfen von allen Seiten an, der Wind zerrt an Kleidung und Haaren. Und doch, dieser Ort besitzt den Zauber des Bizarren und Ungewöhnlichen. Der Name "jardin mystique" ist gut gewählt. Es ist ein mystischer Garten aus Steinen und aus flachen, kreisrunden Mulden. In ihnen sammelt sich Regenwasser und spiegelt den Himmel. Wie Augen liegen sie in der Fläche, aber bei großer Trockenheit erblinden sie. Dann verschwinden die Himmelsspiegel wie von Geisterhand.